"Gehst du tiefer hinein, was du bist, ereignet sich der Wandel von selbst"

Ich bin Gestalt- und LeibGestalttherapeutin
Der Begriff "Gestalt" kommt aus der Gestaltpsychologie und wird gleichbedeutend verwendet mit "Ganzheit". Alles Erfahrbare – ein Gefühl, eine Erinnerung,  ein Thema oder Konflikt  –  kann eine "Gestalt" sein. Verwirrende Gedanken, unklare und sich widersprechende Wünsche und Bedürfnisse, eine bevorstehende Entscheidung sind Beispiele für sogenannte "offene Gestalten". Diese und "erstarrte Gestalten" rauben uns Energie. Wir stecken fest.

Ziel
ist es, die "Gestalten" in Bewegung zu bringen, damit diese sich neu ordnen und dadurch zu einer "prägnanten Gestalt" werden können. Aus der Stagnation in die Bewegung zu mehr Klarheit.

Mein Anliegen
ist, dass Sie sich ein klares Profil geben und aus Ihrem ganz persönlichen  Selbstfindungs- und Entwicklungsprozess aufrecht "rausgehen" -  auf Ihrem Weg neue Schritte gehen.
Dabei will ich Sie gerne unterstützen. Kompetent, empathisch und konfrontativ.

Im Mittelpunkt der Biografiearbeit

steht der sich entwickelnde, „werdende“ Mensch.
Beim Betrachten des Lebenslaufes wird das Bewusstsein geweckt für verborgene Themen und Motive im eigenen Leben.
Bewusstsein für die eigene Biografie, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft einschließt, kann dabei helfen,…

den eigenen Lebensfaden zu finden und aktiv weiter zu „entwickeln“.

Ist Biografiearbeit nur für ältere Menschen?

Nein! Jedes Alter hat seine Themen und Impulse, die gewürdigt werden wollen !

Die Biografiearbeit ist für Menschen, die bewusst ihr Leben gestalten und verändern wollen vor dem Hintergrund der eigenen Ressourcen, dem eigenen Potential und all dem, was sich als roter Faden durch ihr Leben hindurchzieht.

Ein alterspezifisches Thema kann in der Biografiearbeit zum Beispiel die „Lebensmitte“ sein.

Die Lebensmitte

ist oft ein deutlicher Einschnitt in der Biografie.Es ist die Zeit der Wende, des Umbruchs und Neuorientierung.

Aktuelle Studien unterstreichen, dass die Lebensmitte eine Krise in sich birgt, die alle treffen kann – ob Frau oder Mann, ob reich oder arm, ob mit Kind oder ohne, ob in Argentinien oder in Schweden. Die Befragung (David G. Blanchflower und Andreas Oswald) von einer halben Million Menschen in 72 Staaten bestätigte dies. In Deutschland liegt der Tiefpunkt der persönlichen Glückskurve im Schnitt bei 42,9 Jahren.

Der „Höhepunkt des Tiefpunktes“

liegt allerdings im Siebenjahresmodell bei 35 Jahren, zu Beginn des sechsten Jahrsiebts (35. bis 42. Lebensjahr).

Die Lebensmitte ist krisenhaft insofern, als schleichend oder plötzlich grundlegende Zweifel darüber ins Bewusstsein treten, ob das eigene Leben, wie es sich bisher ergeben hat, eigentlich richtig war, ob es das war, was man gewollt hat. Viele ahnen sogleich: Von jetzt an wird sich nichts mehr einfach so ergeben. Es ist eine Zeit, in der neue

Sehnsüchte und Ängste

 wach werden, die man gewöhnlich mit noch mehr vom Alten zu bekämpfen versucht. Gemeint sind Vermeidungsstrategien, um nicht mit dem Neuen in Kontakt treten zu müssen. Denn Neuerungen bergen neben der Chance zum Wachstum auch immer das Risiko in sich, dass wir Altes loslassen müssen. In dem Alten erkennen viele, dass es nicht mehr um die Frage „Was hat mir die Welt zu bieten?“ geht, sondern jetzt bewegt die Frage „Was habe ich der Welt zu bieten?“ Auf einmal steht alles zur Disposition, was bisher Sicherheit gegeben hat. Womöglich tauchen Zweifel an den eigenen beruflichen, sozialen und persönlichen Fähigkeiten auf. Sie können bis zu existentiellen Fragen wie nach dem Sinn des „Ganzen“ führen.    "Habe ich mich vielleicht in überflüssigen und unnützen Aktivitäten verschwendet?“ „Was ist eigentlich meine ganz persönliche Lebensaufgabe?“ In diesem Zusammenhang kommt es neben beruflichen oft auch zu sozialen Veränderungen. Viele Ehen werden in der Lebensmitte geschieden. Freundschaften gehen zu Ende und neue beginnen. Schließlich dreht es sich nicht nur um die Frage „Wie gestalte ich mein Leben?“, sondern auch "Mit wem will ich leben?" "Was und Wer passt zu mir?" Neben dem Grübelzwang ist eine beginnende Traurigkeit das Leitsymptom der Krise: Das Nachdenken über verpasste Chancen und die Erkenntnis, bestimmte Dinge nicht mehr realisieren zu können. Das Leben erscheint als immer schmaler werdender Gang mit

Türen, die im Rückblick weit offenstanden

Hätte man dahinter die „Fülle des Lebens“ gefunden?

Hat man gelebt oder wurde man gelebt? Getrieben von oberflächigen Bedürfnissen, Kleinmut und Pragmatismus? In einer Alles-ist-machbar-Gesellschaft fällt die persönliche Lebensbeute zwangsläufig mager aus. Andere Biografien erscheinen in vollem Glanz und beim Lesen ist man beeindruckt und neidisch, frägt sich, warum man es selber nicht so „weit“ gebracht hat. In jeder Krise steckt auch ein Neuanfang. Das verrät schon die griechische Bedeutung des Wortes: Krise heißt so viel wie "kritische Beurteilung" und "Wendepunkt".

Literatur
Mathias Wais:Wilke: die zweiteWais: Biografiearbeit, Lebensberatung
Wilke-Wiebke: die zweite Pubertät.In: Psychologie heute 4/2011

 

Es geht um...

...Ihre ganz persönlichen Fähigkeiten und Aufgaben
...Ihre Chancen und Möglichkeiten
...Ihre Zukunft und bewusste Entscheidungen
...Themen, die in bestimmten Lebensphasen, in einem bestimmten Alter von besonderer Bedeutung sind.

 

Kosten

€ 60,- / 45 Minuten